Was ist das?
Femmes-Tische & Männer-Tische
In unserem Infofilm ist zu sehen, für wen unsere Gesprächsrunden sind, wer mitmachen kann und wie sie funktionieren. Jetzt auf unserem Youtube-Kanal!
Gesprächsrunden
Femmes-Tische und Männer-Tische sind moderierte Gesprächsrunden in verschiedensten Sprachen. Die Teilnehmenden diskutieren in kleinen Runden Fragen zu Familie, Gesundheit und Integration. Sie erhalten wichtige Informationen und stärken gleichzeitig ihre persönlichen Ressourcen und ihr soziales Netzwerk.
Femmes-Tische und Männer-Tische erreichen jährlich über 15‘000 Menschen. Die Gesprächsrunden werden in mehr als 20 Sprachen an zahlreichen Orten in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein durchgeführt.
Das Programm ist ein Peer-to-Peer-Angebot und funktioniert auf der Basis eines Lizenzsystems.
Zielgruppen
Die Teilnahme an Gesprächsrunden ist einfach, kostenlos und benötigt keine Vorkenntnisse. Die Gesprächsrunden richten sich an Menschen mit Migrationserfahrung, ungeachtet wie lange diese in der Schweiz leben. Teilnehmen können auch Schweizerinnen und Schweizer. Die ausgebildeten Moderatorinnen und Moderatoren haben den gleichen kulturellen Hintergrund wie die Teilnehmenden.
Themen
Die Teilnehmenden diskutieren relevante Alltagsfragen rund um die Themen Familie, Gesundheit und Integration. Dabei steht der Austausch von persönlichen Erfahrungen im Zentrum. Die Themen wurden anhand der Bedürfnisse der Teilnehmenden erarbeitet und werden stets weiterentwickelt.
Nationales Programm
Das Programm Femmes-Tische/Männer-Tische blickt auf über 25 Jahre Erfahrung in der Arbeit mit Migrantinnen und Migranten zurück und ist heute eine wichtige Anlaufstelle für Fachstellen und verschiedene Migrationsgemeinschaften. Die Gesprächsrunden sind mehrfach als innovatives Gesundheitsförderungs- und Präventionsangebot ausgezeichnet worden.
Aktuelles
Als Partnerorganisation der nationalen Kampagne 16 Tage gegen Gewalt an Frauen organisieren die Geschäftsstelle sowie die verschiedenen Standorte diverse Veranstaltungen: öffentliche Gesprächsrunden, ein World Café, eine Ausstellung und eine Online-Diskussion zur Intersektionalität von Gewalt.
Das Fokusthema der diesjährigen nationalen Kampagne lautet „Geschlechtsspezifische Gewalt und Behinderung“. Diese intersektionale Perspektive kennen wir aus unserer Arbeit im Migrationskontext: Neben dem Frausein können auch Faktoren wie Migration sowie körperliche oder psychische Beeinträchtigungen das Risiko erhöhen, Opfer von Gewalt zu werden.
Nachfolgend finden Sie eine Liste der Veranstaltungen, zu denen Sie herzlich eingeladen sind. Wir freuen uns darauf, bei diesen Anlässen gemeinsam mit Ihnen über dieses wichtige Thema ins Gespräch zu kommen.